Lady Tamii

 

* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt



Lady Tamii

* Themen
     Dayli's
     Schönes
     Einmaliges
     Ärgerliches
     Trauriges
     Kochen & Backen
     Genadelt
     Adoptionen
     Berühmte letzte Worte/Zitate/Sprüche
     Lyriks
     1*3=3
     Picture it
     Gimme 5
     Stöckchen & Umfragen

* mehr
     170 Dinge

* Links
     Mein niegel-nagel neuer Blog
     Puschkin - mein Buchblog
     Bayerhof-aktuell
     Betty Blue's Blog
     Cats Crossing
     Dagmar
     Eva's Notizen
     Freitäglichen Fünf
     Gimme 5
     Hofgeschnatter
     Iris
     JBO
     La chambre
     Michaelas Blog
     nici 's blog
     Oceanphoenix
     Scarletts Aktionstruhe
     Scarlett's Blog
     Sotos Aktionsblog








Trauriges

Die Regenbogenbrücke

Die Regenbogenbrücke

Eine Brücke verbindet Himmel und Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie “Brücke des Regenbogens”.
Auf dieser Seite des Regenbogens liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf Erden für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem schönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen, zu trinken und es ist warm - es ist schönes Frühlingswetter.
Die alten und kranken Tiere sind hier wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen. Es gibt nur eins, was sie vermissen:
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf Erden so geliebt haben.
So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines innehält und aufsieht:
die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß!!!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt förmlich über die grüne Wiese. Die Pfoten tragen es schneller und immer schneller. Es hat Dich gesehen!!!
Und wenn Du und Dein spezieller Freund einander treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hälst ihn fest.
Dein Gesicht wird wieder und wieder geküsst , und Du schaust in die Augen Deines geliebten Tieres, das solange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.
Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, um nie wieder getrennt zu sein.
8.6.06 16:44


Daumen drücken für Polly

Heute morgen bin ich ganz früh zum Tierdoc gefahren, im Gepäck Polly und Emma.

Die arme Polly saß gestern schon sehr ruhig im Käfig, aber erst dachte ich, sie würde schlafen - war ja auch in der Mittagszeit, als es mir auffiel. Und meine Schweinchen werden gerade mittags ziemlich ruhig und liegen dann gerne in ihren Ecken und halten ein Mittagsschläfchen.

Aber als ich gestern Abend wieder heim kam, saß Polly immer noch in ihrer Ecke und es sah für mich nicht so aus, als hätte sie sich viel bewegt. Das ist ungewöhnlich. Und noch viel ungewöhnlicher war, dass sie nicht sofort an der Gurke geknabbert hat, die ich den Schweinchen zum Abendessen kredenzt habe.

Vorgestern war sie noch putzmunter und schleppte eine ganze Tomate in ihre Ecke, da war nix davon zu sehen, dass es ihr nicht gut ging. Und gestern früh ebenfalls nicht.

Gestern Abend hatte der Doc schon zu, als ich nach Hause kam... darum habe ich sie einfach in ihrer Ecke sitzen lassen und ein bißchen Rotlicht angemacht. Das mögen die Schweinchen gerne - aber drunter gelegt hat sich Polly nicht.

Heute dann beim Doc die Diagnose: Herz- Kreislaufkollaps, wahrscheinlich hervorgerufen von einer Eierstockzyste. Das sie eine Zyste hat, wußte ich schon. Ich wußte auch, dass die unter Umständen wachsen können, deswegen war ich ja immer mal wieder zur Vorsorge mit ihr beim Doc. Nach der letzten Untersuchung muß sich das stark verschlimmert haben...

Jedenfalls ist Polly jetzt zur Behandlung in der Klinik... sie wollen versuchen, die Zyste zu punktieren und sie dadurch zu schrumpfen. Ob das gelingt, steht noch in den Sternen. Doc meinte zwar, man könnte sowas operieren, aber das wäre eine sehr große Sache für ein Schweinchen - und Pollys Allgemeinzustand würde eine OP nicht befürworten.

Jetzt heißt es also Daumen drücken und beten, dass Polly auf die konservative Behandlung anspringt. Sie ist ja schon ein altes Mädchen und sah heute früh wirklich nicht gut aus.

Aber ich weiß sie in den besten Händen, ich vertraue meinem Tierdoc und ich bin mir sicher, dass er alles was er tut, in ihrem Sinne machen wird. Wichtig ist mir nur eines: Polly soll nicht leiden müssen...

7.6.06 13:30


Das Eis wird dünner / Bilder von der Schaumburg / Balkonpflanzen



Eigentlich ist dieser Tag viel zu schön, um zu sein, wie er ist. Die Sonne scheint, die Vögel singen und die Fliegen brummen. Der Nachbar lässt das Radio laut laufen,... eigentlich ist es ein schöner Vorsommertag.



Und doch müssen wir uns mit Sorgen plagen. Es steht soviel für uns auf dem Spiel, unsere ganze Existenz -
was soll werden? Wie soll es weiter gehen? Fragen, auf die es im Moment keine wirklich guten Antworten gibt.



Ich trage mich gerade mal wieder mit dem Gedanken, was passiert, wenn das schlimmste Eintritt. Das ich dann weggehen werde, das ist klar. Weit weg, soweit wie es eben geht. Ich werde dann nicht hier bleiben. Hier gibt es dann nichts mehr, was mich noch hält.



Meine Oma sagt immer: "Das Leben ist wie eine Hühnerleiter - ganz schön beschi**sen."

Mir kommte es im Moment eher so vor, wie eine Achterbahn. Ich werde ständig wieder in ein tiefes Loch gestoßen. Aus dem einen gerade halbwegs raus, schon fällt man aufs Neue.



Am Wochenende wurde ich gefragt, ob wir überhaupt noch schlafen könnten. Ja, schlafen kann ich noch. Im Schlaf kann ich wenigstens für eine Weile vergessen. Morpheus Arme betten einen eben gut.



Ich sollte mich vielleicht wirklich mal so langsam daran machen, mich schlau zu machen, was man alles beachten muß, wenn man good old Germany sich selbst überlässt und sein Glück woanders sucht.



Eine Blockhütte irgendwo abgelegen an einem See in Amerika, nur mit einem kleinen Flugzeug zu erreichen. Vorräte für den Winter, viele Bücher, vielleicht noch Funk,... weit weg von allem, das würde mich jetzt wirklich ansprechen. Nichts mehr hören, nichts mehr sehen. Alleine für mich bleiben, meine Tiere um mich haben, einfach leben - ein einfaches Leben. Ohne den ganzen Schnickschnack, den die zivilisierte Welt so favorisiert. Kanada, Alaska,... irgendwohin, wo ich mich mit nichts mehr befassen muß, das ich eh nicht ändern kann, weil in Deutschland sowieso der kleine Mann der Dumme ist.



Ich kann es bald wirklich nicht mehr ertragen. Augenblicklich wäre mir jede Möglichkeit, mich aus meinem Leben zu stehlen willkommen. Weit weg ... ans andere Ende der Welt ... irgendwann mache ich es wahr!

16.5.06 16:52





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung