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Das Eis wird dünner / Bilder von der Schaumburg / Balkonpflanzen



Eigentlich ist dieser Tag viel zu schön, um zu sein, wie er ist. Die Sonne scheint, die Vögel singen und die Fliegen brummen. Der Nachbar lässt das Radio laut laufen,... eigentlich ist es ein schöner Vorsommertag.



Und doch müssen wir uns mit Sorgen plagen. Es steht soviel für uns auf dem Spiel, unsere ganze Existenz -
was soll werden? Wie soll es weiter gehen? Fragen, auf die es im Moment keine wirklich guten Antworten gibt.



Ich trage mich gerade mal wieder mit dem Gedanken, was passiert, wenn das schlimmste Eintritt. Das ich dann weggehen werde, das ist klar. Weit weg, soweit wie es eben geht. Ich werde dann nicht hier bleiben. Hier gibt es dann nichts mehr, was mich noch hält.



Meine Oma sagt immer: "Das Leben ist wie eine Hühnerleiter - ganz schön beschi**sen."

Mir kommte es im Moment eher so vor, wie eine Achterbahn. Ich werde ständig wieder in ein tiefes Loch gestoßen. Aus dem einen gerade halbwegs raus, schon fällt man aufs Neue.



Am Wochenende wurde ich gefragt, ob wir überhaupt noch schlafen könnten. Ja, schlafen kann ich noch. Im Schlaf kann ich wenigstens für eine Weile vergessen. Morpheus Arme betten einen eben gut.



Ich sollte mich vielleicht wirklich mal so langsam daran machen, mich schlau zu machen, was man alles beachten muß, wenn man good old Germany sich selbst überlässt und sein Glück woanders sucht.



Eine Blockhütte irgendwo abgelegen an einem See in Amerika, nur mit einem kleinen Flugzeug zu erreichen. Vorräte für den Winter, viele Bücher, vielleicht noch Funk,... weit weg von allem, das würde mich jetzt wirklich ansprechen. Nichts mehr hören, nichts mehr sehen. Alleine für mich bleiben, meine Tiere um mich haben, einfach leben - ein einfaches Leben. Ohne den ganzen Schnickschnack, den die zivilisierte Welt so favorisiert. Kanada, Alaska,... irgendwohin, wo ich mich mit nichts mehr befassen muß, das ich eh nicht ändern kann, weil in Deutschland sowieso der kleine Mann der Dumme ist.



Ich kann es bald wirklich nicht mehr ertragen. Augenblicklich wäre mir jede Möglichkeit, mich aus meinem Leben zu stehlen willkommen. Weit weg ... ans andere Ende der Welt ... irgendwann mache ich es wahr!

16.5.06 16:52
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Micha / Website (16.5.06 22:50)
Hallo Vanessa! Ich bin mal dem Link von Deinem netten Kommentar in meinem Blog gefolgt und habe bei Dir vorbeigeschaut. Bei Dir scheint´s ja gerade gar nicht gut auszuschauen. Existenzängste - ja, das ist echt fies. Ich wünsche Dir, daß sich Deine Situation doch noch verbessert und Du wieder "Land siehst".
Liebe Grüße erst mal und: durchhalten!
Micha


Ocean / Website (17.5.06 10:27)
Hallo liebe Vanessa,

erst jetzt les ich bei dir ... puh, das klingt aber gar nicht gut. Auf jeden Fall drück ich dir ganz fest die Daumen, daß es doch noch wieder aufwärts geht auf der "Achterbahn", und dann aber auch oben bleibt.

Dass du ernsthaft darüber nachdenkst, D zu verlassen, kann ich absolut nachvollziehen. Hier wird's alles, bloss nicht besser. Ach ja - so eine einsame Hütte am See - das wär klasse

und warum sollte man nicht versuchen, das zu realisieren ... auch hier drück ich die Daumen!

Deine Photos von der Schaumburg sind absolut super. Stadthagen - ist das das Stadthagen bei Minden?

aus der Gegend stammt meine Familie mütterlicherseits.

Danke dir nochmal, dass du mir das Buch geschickt hast und die leckere "Beilage"

hatte dir gestern nachmittag auch kurz gemailt.

Ganz viele liebe und mutmachende Grüsse schickt dir

Ocean

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